Kirche und Kunst – 3 FotografInnen – 3 Wahrnehmungen

Kirche und Kunst – 3 FotografInnen – 3 Wahrnehmungen

Ganz bewusst in die Fastenzeit hat das Roncallihaus eine Fotoausstellung gelegt, die sich mit Kirchenräumen und dem Drumherum beschäftigt. Zwei Fotografinnen und ein Fotograf haben eine Ausstellung zusammengestellt, die sich wunderbar ergänzt. Mit Betonung von Licht und Schatten und ausdruckstarker malerischer Farbgebung lässt Jelisaveta Schwarzbach, eine Starnberger Fotografin, in ihren Fotos das einzigartige Charisma eines Gotteshauses entstehen. Die Auseinandersetzung mit dem Mysterium eines sakralen Raumes, seiner Wirkung und den persönlichen Empfindungen wie Trost und Zuflucht, Behütet- und Geborgensein werden künstlerisch umgesetzt.

Im Gegensatz dazu führen die Fotos von Harald Röh, einem Münchner, durch Schärfe und Präzision der Aufnahmen in die Tiefen des Raumes und erfassen die architektonischen Besonderheiten der Gotteshäuser. Er zeigt ein sachliches und genaues Bild der Räumlichkeiten, die technische Brillanz seiner Bilder  vermag aber die Ästhetik und Erhabenheit der abgebildeten Orte eindrucksvoll wiederzugeben.

Wieder ganz anders zeigen sich die Fotos von Maria Koch, deren Fotos als spontane Momentaufnahmen auf Friedhöfen und Prozessionen entstehen, mit der flüchtigen Faszination der Vergänglichkeit in Details.

Sie sind herzlich eingeladen, diese Fotoausstellung zu Kirche und Kunst – Mysterium und Sachlichkeit anzuschauen zu den Öffnungszeiten des Roncallihauses Montag bis Freitag von 9.00 bis 11.00 Uhr. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 13. Januar 2019.