Gerechtigkeit und Frieden

Wir unterstützen bewährte Organisationen, Initiativen und Gruppierungen am Ort sowie auswärtige Solidaritätsprojekte unserer Pfarrgemeinde, die sich schon lange für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt einsetzen:

  • Kloster der Missionsbenediktinerinnen
  • Weltladen e.V.
  • Aktion Sternsinger
  • Solidaritätsprojekt Caritas-Baby-Hospital Bethlehem
  • Solidaritätsprojekt Spes viva
  • Solidaritätsprojekt Tschernobylhilfe Tutzing e.V.
  • Solidaritätsprojekt St. Mary ́s Convent, Bangalore / Indien

Eine Neugründung innerhalb des Arbeitskreises ist das offene Forum„Dialog der Religionen“Es ist offen für alle, die sich informieren und austauschen wollen über das Verhältnis anderer großer Religionen zum Christentum.Wenn wir Sie zu den Aktivitäten des Forums „Dialog der Religionen“ einladen dürfen, nehmen wir Sie gerne in unseren Mail-Verteiler auf. Wenn Sie sich für die Mitarbeit im Arbeitskreis interessieren, laden wir Sie herzlich ein zum Planungstreffen, das wir jeweils im Kirchenanzeiger ankündigen.

 

spes viva („Lebendige Hoffnung“)

Wir haben 2 Kälber gekauft!
Genauer gesagt: Pfarrer Gabidi hat sie gekauft mit dem Geld, das der Weltladen ihm gespendet hat. Sie wurden als Naturaldarlehen an zwei Familien der Diözese Idiofa (Kongo) übergeben. Das hilft ihnen, in einem schwierigen Umfeld zu überleben, mehr nicht. Das Darlehen wird durch landwirtschaftliche Erträge zurückbezahlt. Pfarrer Gabidi, ist für die landwirtschaftliche Entwicklung in der Diözese Idiofa verantwortlich. Er hat ihn Deutschland Landwirtschaft studiert und ist seit Januar 2009 zurück in seiner Heimat. Die Diözese Idiofa liegt in der Demokratischen Republik Kongo, einem eigentlich reichen Land, das aber durch Bürgerkriege und Einflüsse von außen bis heute noch nicht die Stabilität erreicht hat, die notwendig ist, um sich aus eigener Kraft entwickeln zu können. Idiofa umfasst ein Gebiet der Größe Bayerns; es leben dort ungefähr 1,5 Millionen Menschen. Das Land verfügt über nahezu keine funktionierende Infrastruktur; lediglich kirchliche Einrichtungen (einige Krankenhäuser und zahlreiche Schulen) können in begrenztem Umfang Hilfe anbieten. Die Kirche ist auch Motor der landwirtschaftlichen Entwicklung; schon weil jeder Pfarrer zum eigenen Überleben auch Landwirt sein muss.

Die Bevölkerung lebt weitgehend von der Landwirtschaft, man hilft ihr am besten, in dem man Projekte unterstützt, die auf dem vorhandenen Wissen und den ortsüblichen Ressourcen aufbauen, so wie Pfarrer Gabidi das praktiziert. Das Weltladenteam freut sich,solch erfolgversprechende Projekte unterstützen zu können. Mit Ihrem Einkauf im Weltladen tragen Sie dazu bei. Danke!

(KarlheinFuchs)

 

spes viva: 

Die Initiative ist ein gemeinnütziger Verein, der 1989 von engagierten Christen in München als „Hilfswerk auf Gegenseitigkeit“ gegründet wurde. Menschen in Deutschland und Europa geben von ihrem materiellen Überfluss für konkrete Initiativen und Projekte in Afrika und erleben sich durch die Begegnung mit afrikanischen Christen und ihrem lebendigem Glauben oft selbst als die Beschenkten. Unser Kontakt zu spes viva ist Pfarrer Rudi Spatschek, der oft als Urlaubsvertretung von Pfarrer Brummer in unserer Pfarrgemeinde Gottesdienste hält.

Wer mehr wissen will, kann sich unter www.spesviva.org im Internet informieren.

 

KINDERHILFE BETHLEHEM – Caritas Baby Hospital

Bethlehem, Heilig Abend 1952: Pater Ernst Schnydrig sieht, wie ein verzweifelter Vater sein totes Kind in der Nähe eines palästinensichen Flüchtlingslagers im Morast begräbt. Der Sohn eines Walliser Bauern ist tief erschüttert und handelt: Er mietet ein Haus, stellt 14 Betten hinein und nennt es Caritas Baby Hospital“ . Nie wieder soll einem kleinen Kind am Geburtsort Jesu medizinische Hilfe verweigert werden.

Inzwischen hat das Caritas Baby Hospital 82 Betten, ein Ambulatorium, eine Mütter- und Pflegerinnenschule, einen Kinderhort und einen Sozialdienst, dazu kommen zwei AußensteIlen in abgelegenen Dörfern. Jährlich werden 3000 Kinder stationär und mehr als 15.000 ambulant behandelt.

Ohne Unterstützung aus dem Ausland wäre diese Arbeit nicht möglich. Wir danken allen in unserer Pfarrgemeinde St. Joseph sehr herzlich, die dieses Krankenhaus mit all den zusätzlichen Diensten fördern.

Aus einem Brief von Faten Mukarker aus Bethlehem vom 8. November 2002:

„… Die Abriegelung hat große wirtschaftliche Not über die Palästinenser gebracht. Mehrals die Hälfte von uns leben unter der Armutsgrenze. All die Arbeiter, die vorher in Israel gearbeitet hatten, dürfen nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen. Entwürdigung und Demütigung nehmen ihren Lauf. In einem Land, in dem Ehre einen hohen Stellenwert hat. Eine Kettenreaktion beginnt: keine Arbeit – kein Einkommen, Armut und Not breiten sich aus, die wiederum Hass und Aggressionen hervorrufen, die sich dann in Israel in Anschlägen wiederspiegeln. Ein Teufelskreis der Gewalt. .. Fast in jedem Haus ist die Rede vom Auswandern. „Was sollen wir noch hier?“ Viele bei uns sehen es als letzte Lösung. Diese Stimmung bei den Menschen erschreckt mich. Was wäre das Heilige Land ohne Christen? Was wären die Heiligen Stätten, wenn nicht Christen um sie herum leben würden? Museen? …“

(Frau Mukarker war im April 2002 zu Gast in Tutzing)

 

Tschernobylhilfe Tutzing e.V.

Isabell von Casimir und Gabi Wunderwald leiten den kleinen, sehr engagierten Verein Tschernobylhilfe Tutzing e.V. Einmal im Jahr besuchen die Kinder mit ihren Müttern unsere Pfarrgemeinde, feiern mit uns einen Gottesdienst, den sie auch inhaltlich gestalten. Beim anschließenden Mittagessen im Roncallihaus ist immer eine ausgelassene Stimmung. Der Verein ist für jede Unterstützung dankbar, damit die Einladung auch im nächsten Jahr wieder möglich wird. Die seit 18 Jahren bestehende Initiative konnte bisher zahlreichen gesundheitlich schwer beeinträchtigten Kindern und ihren Müttern einen Lichtblick und eine konkrete erfolgreiche Hilfe schenken. Die Zusammenarbeit mit örtlichen Therapeuten und Ärzten ist dabei sehr wichtig und anerkennenswert.

Nähere Informationen: Telefon 08158 / 74 70, Gabi Wunderwald Spendenkonto: „Osteuropahilfe e. V. – Tschernobylkinder“, Sparkasse Tutzing, BLZ 702501 50, Konto-Nr. 438919995

 

Missions-Benediktinerinnen in Tutzing

Fest der Weltkirche

Tutzinger Schwestern aus Korea, den Philippinen, Tansania, Kenia, Namibia, Angola, Brasilien, USA und Portugal waren für einige Tage zu Gast in Tutzing und auch zu Gast in unserer Pfarrgemeinde. Sie erfreuten uns mit ihren Liedern und Tänzen im Gottesdienst und bei der anschließenden Begegnung im Roncallihaus. Sie erzählten uns davon, was ihnen in ihrer Heimat Hoffnung macht, zum Beispiel auf den Philippinen nach der Wahl des neuen Präsidenten Aquino: mehr Gerechtigkeit, weniger Gewalt, mehr Frieden … Mit den Missions-Benediktinerinnen feierten wir ein Fest der Weltkirche in den verschiedenen Sprachen. Das ist der tiefe Sinn von Pfingsten und gibt uns eine Ahnung vom Wirken des Heiligen Geistes, der die Grenzen von Sprache, Kultur und Hautfarbe überwindet, der die Verwirrungen auflöst und eine Ahnung gibt von der einen Familie Gottes.

 

Weltmissionssonntag (Ende Oktober)

Der Weltmissionssonntag wird weltweit in der ganzen katholischen Kirche gefeiert und erinnert an den Auftrag Jesu „Geht hinaus in die Welt und verkündet das Evangelium“ (Matthäus 28). Dieser Sonntag versteht sich auch als „Erntedanksonntag“, um für dasfruchtsame Wirken der Glaubenszeugen und für die Kraft des Evangeliums zu danken. Als Christen sehen wir unseren Glauben als Geschenk, als Gabe und als Aufgabe und teilen den Traum Gottes von der einen Menschheitsfamilie. In Zusammenarbeit mit den Missions-Benediktinerinnen, gemeinsame Gottesdienste, gemeinsames Essen im Roncallihaus, gemeinsames Vesper-Gebet in der Klosterkirche mit anschließender Einladung zum Zusammensein und zur Begegnung.

 

Misereor-Aktionen

Misereor in der Fastenzeit (Hilfswerk der deutschen katholischen Kirche seit 1956)

Der 5. Fastensonntag steht immer ganz im Zeichen von Misereor. Nach einem Gottesdienst zum diesjährigen Thema der Fastenaktion „Menschenwürdig leben.
Kindern Zukunft geben!“ gab es im Roncallihaus wie immer das gemeinsame
Fastenessen. Mehr als 100 Portionen des leckeren Gemüse-Eintopfs, der uns wieder
von der Klosterküche der Tutzinger Missions-Benediktinerinnen gekocht wurde, gingen
über die Theke und wurde allseits gelobt. Neben dem Essen gab es Informationen über die diesjährige Misereor-Fastenaktion und einen kurzen Film über ein 7jähriges Mädchen, das Tag für Tag mit seinen Geschwistern in den Müllbergen auf der Suche nach etwas Verwertbarem ist, um ein paar Cent für seine Familie zu verdienen. Misereor und seine Partnerorganisationen unterstützen diese Kinder und ihre Familien in den Elendsvierteln der Großstädte auf der ganzen Welt. Ziel ist eine Schul- oder Berufsausbildung, Schutz vor Gewalt und Missbrauch und die Entwicklung zu einem selbstbewussten jungen Menschen, um so Perspektiven auf ein menschenwürdiges Leben zu schaffen.

 

Sternsinger-Aktion (Januar)

Vom 2. bis 6. Januar jeden Jahres sind die Sternsinger auch in unserer Pfarrgemeinde unterwegs, um die Segenswünsche für das neue Jahr zu bringen. Auf Wunsch schreiben sie auch mit Kreide den alten Segensspruch an die Tür:

20 C – M – B*
Christus Mansionem Benedicat 
– Christus segne diese Wohnung (dieses Haus)

Wir danken für Ihre Unterstützung für diese weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Die Jugendlichen freuen sich über die freundliche Aufnahme und Ihre großzügige Spende. Kinder und Jugendliche ab der 4. Klasse, die gerne mitmachen möchten, melden sich bitte bei Pastoral-referent Stefan Petry: Telefon 08158 / 90 46 02.
Übrigens: Jede Gruppe hat einen Ausweis dabei, der zum Sammeln berechtigt!