Gemeinschaft und Hoffnung auf dem Martinsweg in Tutzing

Gemeinschaft und Hoffnung auf dem Martinsweg in Tutzing

Gut besucht war am Mittwochabend der Martinsweg in Tutzing. Der Andrang war groß, doch die Wartezeit wurde belohnt: 320 Personen aus circa 100 Hausständen gingen mit ihren Laternen eigenständig auf dem Martinsweg. Aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 konnten der sonst übliche Laternenumzug und das Martinsspiel nicht wie gewohnt stattfinden.

Der Pfarrei Tutzing war die Feier des Gedenktags zu Ehren des Hl. Martin wichtig, deshalb setzte sie eine neue Idee kreativ und liebevoll um. An vier Stationen rund um die Pfarrkirche St. Joseph konnten die Besuchenden in bunten Leuchtfenstern das Leben von Sankt Martin bestaunen.

Mit lebendigen Geschichten, dem Martinslied und großem Engagement haben Ehrenamtliche den Stationenweg durch Erzählungen untermalt. So war für viele Familien der Martinsabend auch in Zeiten des Lockdown Light ein schönes Fest. „Wir durften Hoffnung und Gemeinschaft erfahren und auch neue Wege des Teilens in dieser Zeit“, so erzählt Familie Slamka.