Am 13. September 2026 ging die Pfarrgemeinde traditionell auf ihre Wallfahrt nach Andechs. Um 6 Uhr morgens von der Pfarrkirche St. Joseph weg, ging es über Traubing, wo uns die Kirchenglocken begrüßten, nach Machtlfing und von dort über den Stefansbichl durch Erling auf den Heiligen Berg, wo uns bei Ankunft einer der Pater aus dem Kloster den Segen erteilte.


Der anschließende Gottesdienst wurde gefeiert unter der Leitung von unserem Pfarrer Peter Seidel und musikalisch begleitet vom Kirchenchor der Pfarrgemeinde unter der Leitung von Simone Jung. In seiner Predigt sprach Pfarrer Seidel über Gott als einen ständigen Begleiter auf der Straße unseres alltäglichen Lebens. Gott gehe unsere Wege mit, helfe uns, Herausforderungen zu bewältigen und schließlich anzukommen. Dabei sei er immer an unserer Seite – auch dann, wenn der Weg schwierig oder ungewiss erscheint.
Der Pilgerweg, so die Botschaft der Predigt, ist nicht das Ende einer Reise. Vielmehr ist er eine Zündung für das Wiederankommen im Alltag. Die Erfahrungen und Begegnungen des Weges sollen mitgenommen werden und im täglichen Leben weiterwirken. So wird aus dem Ende des Pilgerwegs ein neuer Anfang: mit Gott an der Seite und mit neuer Kraft für den eigenen Lebensweg.
Seelisch gestärkt und hungrig ging es dann ins Bräustüberl, wo sich dann alle – die Pilgernden, der Chor und auch die Hinzugekommenen – an den Köstlichkeiten des Bräustüberls stärkten.