Der Besuch des kleinen Ortsmuseums bot einen spannenden Einblick in die Geschichte Kampbergs. Am Abend des 28. Januar 2026 erfuhren die Damen des Frauenbund Tutzing, wie viel Wissenswertes sich über den kleinen Ort entdecken lässt. Dr. Martin Held, einer der Initiatoren der Ausstellung, führte die Frauengruppe kenntnisreich durch die Ausstellung, die bald zu Ende geht.
Kampberg war einst eine sehr kleine Siedlung, deren Leben stark vom Torfabbau geprägt war. Für den Abtransport des Torfs gab es sogar eine eigene Eisenbahnhaltestelle: den Bahnhof Diemendorf. Durch die Sichtung historischer Dokumente und Interviews mit Zeitzeugen wurde die bewegte Geschichte dieses Ortes lebendig und greifbar.
Held erläuterte zudem den historischen Hintergrund der Torfgebiete, ihre Entstehung und Bedeutung. Anhand von Werkzeugen erklärte er die mühsame Arbeit des Torfabbaus und wofür Torf früher genutzt wurde.
Mit vielen neuen Eindrücken und reichlich Input im Gepäck machten sich die Damen schließlich auf den Heimweg – und werden Kampberg künftig mit ganz anderen Augen sehen.