Unter dem Leitwort „Sei mutig und stark“ stand der Weltmissionssonntag 2026, dessen Schwerpunktland Madagaskar war. Im Mittelpunkt standen Menschen, die trotz Armut, schwieriger Lebensbedingungen und großer Herausforderungen täglich Mut und Stärke beweisen, indem sie sich für andere einsetzen.
Das Vorbereitungsteam hatte dazu die bewegende Geschichte von Schwester Nirina Bernadette Raherinirainy ausgewählt. Sie ist die einzige ausgebildete Krankenschwester in ihrer Region und für viele Menschen die wichtigste Anlaufstelle bei Krankheit und Not. Im Gottesdienst wurde von ihrem beeindruckenden Einsatz berichtet.
In seiner Ansprache betonte Pfarrer Peter Seidel: „Helden gibt es überall!“ Mut zu haben, Hoffnung zu schenken und tatkräftig anzupacken – das sei die Botschaft des Missionssonntags. Liebe sei eine Entscheidung, die uns dazu aufrufe, mutig und stark zu sein. Seine Einladung: Sich von diesem Engagement anstecken zu lassen und selbst zum Licht für andere zu werden – auch hier bei uns.
Die Blue Notes unter der Leitung von Waltraud Brod gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit Liedern, die wunderbar zum Thema passten und die Botschaft eindrucksvoll unterstrichen.
Im Anschluss waren alle zum gemeinsamen Essen in den Gemeindesaal eingeladen. Das Kloster hatte ein madagassisches Reisgericht vorbereitet. So wurde Solidarität ganz praktisch und genussvoll erlebbar.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben, sowie dem Team, das für die herzliche Gastfreundschaft und das gemeinsame Essen sorgte.

